Es wird mich schon nicht treffen……..

….denken wir doch meistens wenn wir Elend um uns herum erleben – Armut, Hunger Krankheit, Arbeitslosigkeit –  und alles andere was man oft an unvorstellbaren oder hässlichen Dingen zu sehen bekommt, aber bereitwillig weit weg schiebt. Und es ist fast immer zum Glück ganz weit weg.

Das ist auch eine natürliche Schutzfunktion und ganz normal, solange man nicht herzlos gegenüber solchen Dingen wird , sonst würde man ständig in Angst leben müssen.

Im Juli 2016 traf mich die Diagnose, die mit „K“ beginnt und die ich bis heute niemals gerne ausschreibe, wie ein Blitzschlag. Ich hatte mich nie damit beschäftigt, wie ich damit umgehen würde, falls es mich trifft, oder wie alle Angehörigen und Freunde vielleicht noch mehr leiden, als ich selbst.

Nach einem Fall ins tiefe Loch beschloss ich aber relativ kurzfristig mein Leben genauso weiter zu gestalten wie bisher und gegen dieses Unheil anzugehen, mit aller Kraft , die in mir mobilisierbar war. Geholfen habe mir dabei meine Familie und meine Freunde auch und gerade aus der Simmergemeinde.

Unser schönes Hobby half mir dabei ebenfalls immens. Es mag eigenartig klingen, aber sobald mein Entwicklungsrechner hochgefahren war, konnte ich 100% abschalten, auch stundenlang.

Ikaria, sowie Rostock v2 entstanden zwischen Chemo- und Radiotherapie zu der ich 7 Wochen 100km täglich gefahren bin, ambulant. Die Entwicklungsarbeit, war keine Arbeit für mich sondern Aufbau, aus dem ich neue Kraft geschöpft habe, immer wieder.

Mytilene entstand zwischen Erholungsphase und großer OP.

Ich leiste hier mal Abbitte an alle, die ich mit meiner unangenehmen Art oft übermäßig belastet habe. Es passte aber eben in mein Konzept, meinen Körper in jeder Situation auf Gegenwehr zu programmieren.

Ich war auch nicht zu meinem Vergnügen in den letzten 14 Tagen abwesend, sondern eben zu der unausweichlichen und nicht gerade einfachen OP.

Am 25.01. eines jeden Jahres feiere ich in Zukunft meinen zusätzlichen Geburtstag, denn an diesem Tag wurde mir bescheinigt, dass mein Körper 100% frei von jeglichen bösartigen Zellen ist.

Trotzdem absolviere ich noch einige vorsorgliche Maßnahmen, aber aus einer völlig neuen Perspektive heraus und ich muss auch noch zweimal paar Körperfunktionen wieder in den Ursprungszustand bringen lassen.

Ein Appell an die Männer jenseits von 50. Geht zur Vorsorge, auch wenn die keine Garantie ist. Ich war ein Vorsorgemuffel mit sehr viel Glück, hätte mir aber eventuell vieles ersparen können. Obwohl auch das niemand mit Gewissheit sagen kann.

Jedenfalls habe ich noch vor, euch mit meinem Freewarekonzept viele weitere Jahre zu erfreuen.

Und diejenigen die nicht auf meiner Welle schwimmen (was man auch nicht immer erwarten darf) werden mir meine Querdenkerei hoffentlich weiter nachsehen. Sie ist nie wirklich böse gemeint.

Ich mache halt einfach genau das, was mir Spaß macht und freue mich in der komfortablen Lage zu sein, dies auch zu können. Geld kommerziell nachzujagen jedenfalls ist für mich nach alledem noch viel unwichtiger geworden.

Ich möchte in Zukunft  jeden Tag aus meiner Sicht sinnvoll genießen und Addons zu verschenken gehört dazu.

In dem Sinne

Rainer

 

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